Schuld

Einem Rucksack voller Steine gleich,

ziehst du mich zu Boden

und raubst mir den Atem.

 

Meine Augen werden trüb

und ich sehe alles verschwommen.

Meine Sinne sind dumpf, stumpf und in mir breitet sich Enge aus.

 

Angst wird zum ständigen Begleiter

und ich selbst verliere meine Form und verblasse.

Ich fühle mich verloren.

 

Ich möchte dieses Gefühl der Zuschnürung durchbrechen und aus dem Wahnsinn aussteigen!

Ich treffe folgende Entscheidung:

Ich nehme das, was war, ist und sein wird, an!

 

Ich vergebe mir,

vergebe denen, die mich scheinbar verletzt haben

und lass` die Schuld und den damit verbundenen Schmerz ziehen.

 

Stattdessen bin ich allem Erlebten dankbar

und spüre Frieden in mir einziehen,

wenn ich ihn erlaube.