Die eigene Präsenz

Was ist das, Präsenz?

 

Dasein.

Im Hier und Jetzt sein.

Mit allen Sinnen im Moment sein.

Sich selbst und die Umgebung gleichzeitig wahrnehmen.

 

Das klingt einfach und gelingt oft nur schwer.

 

Wir wollen uns einer Aufgabe widmen, mit den Kindern spielen, einem Gespräch folgen und ertappen uns immer wieder dabei, dass die Gedanken abschweifen.

Wir sind anwesend, sind es gleichzeitig aber auch nicht.

Am liebsten erledigen wir mehrere Dinge gleichzeitig, anstatt sie nacheinander anzugehen und unseren gesamten Fokus darauf zu richten.

 

Was würde sich wohl verändern, wenn wir, so gut es eben gerade möglich ist, in unserer Präsenz bleiben?

 

Möglicherweise wirkt dann bereits unsere Anwesenheit, da wir tatsächlich anwesend sind.

Möglicherweise verlaufen Gespräche ausgeglichener, weil ein schnelleres Reagieren durch gegenseitiges Wahrnehmen stattfinden kann.

Möglicherweise sind unsere Kinder ausgeglichener.

Möglicherweise sind wir selbst zufriedener.

Möglicherweise hört das Vergleichen auf.

Möglicherweise macht sich Dankbarkeit breit.

Möglicherweise entsteht fühlbares Glück.

Möglicherweise sind Herausforderungen im Leben nur noch halb so schlimm.

 

Ich probiere es gleich einmal aus...

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