Am Ende

Verwirrung.

Hoch und Tief.

Hass, Wut, Traurigkeit.

Leere.

Verzweiflung.

Einsamkeit.

Abgleichen.

Schlaflos.

Appetitlos.

Sinnlos.

Alles in Frage stellen, sich selbst und das Leben inklusive.

 

Nach dem Ende einer Beziehung, einer Freundschaft, selbst nach der Kündigung eines Jobs, stehen manchmal 1000 Fragezeichen im Raum.

Bin ich nicht gut genug?

Hab ich etwas falsch gemacht?

War alles umsonst?

War es verschwendete und damit verlorene Zeit?

Warum ich?

 

Der Verstand sucht gern die Schuld im Außen. Wir gleichen ab, fühlen uns als Opfer der Umstände und leiden.

Doch es gibt keine Schuld!

Wir haben die Situation durch unser Verhalten im Vorfeld selbst mitbestimmt und herbei geführt.

 

Was zeigt sich da eigentlich in diesem "Leid" und dieser entstandenen Leere?

 

Es zeigt sich der Mangel.

Wir konnten ihn gut übergehen, ausgleichen und auffüllen, denn wir haben unser Glück abhängig von einer Person, einem Job oder einem Umstand gemacht. Bricht dies nun weg, zeigt sich dieser ursächliche Zustand erneut.

Ein Mangel an Vertrauen in uns selbst und in  das Leben als solches.

Ein Mangel an Selbstliebe, die wir vorher über Bestätigung von außen gut ausgleichen konnten.

Ein Mangel an Selbstbewusstsein.

Ein Mangel an Wissen darüber, was WIR denn eigentlich wirklich wollen, wer wir sind.

 

Oft kennen wir unsere eigenen Wünsche gar nicht.

Wir kannten sie nie oder haben sie unterwegs verloren. Wir passen uns lieber den Gegebenheiten an, erfüllen fremde Erwartungen- in Beziehungen und Jobs.

 

Das Job/-Beziehungsende wirft uns plötzlich zurück auf uns selbst und kann zu gefühlter Einsamkeit und Unsicherheit führen.

 

Wenn wir nicht wissen, was wir wollen, nicht wissen, was unsere Fähigkeiten und Stärken sind, nicht wissen, was uns gut tut, nicht wissen, wer wir sind, werden wir immer wieder versuchen, diese Unwissenheit und damit einhergehende Leere aufzufüllen.

Wir rennen von Job zu Job, von Beziehung zu Beziehung.

Wir brauchen viele "Freunde" und Bekanntschaften, um Bestätigung zu erfahren.

Wir helfen jederzeit gern und sind für andere da, um uns gebraucht und wichtig zu fühlen.

Wir flüchten in Kompensationen, Affairen, Konsum, in Süchte und ewiges Vergleichen.

Das Leben verliert seinen Glanz und die Leichtigkeit, wird schwerfällig und zum gefühlten Kampf.

Wir machen uns selbst zum Opfer, fühlen uns ausgeliefert, hilflos, fremdbestimmt und verloren.

 

DOCH was wäre, wenn...

...wir die Umstände, scheinen sie noch so schwierig, annehmen?

Wir sagen damit JA zum Leben, JA zu uns selbst und richten uns neu aus.

Dieses scheinbar kleine Wort JA zieht neue Dinge, Menschen und Gelegenheiten an. Seine Wirkung ist groß, positiv und bringt Veränderungen mit sich, die uns aus der Opferrolle herausführen können, wenn wir es zulassen.

 

Wenn du magst, fühl` doch einmal den Unterschied!

Wie nimmst du in dir ein NEIN wahr?

Und wie ein JA?

 

Du kannst dich entscheiden und dein Leben kreativ und mutig mitgestalten :-)

WUNDERVOLL!

 

 

 

 

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