Tage wie dieser

Verzettelt in meinen Gedanken

hab ich das Gefühl, gegen eine Mauer zu rennen.

Es ist mir nicht möglich, einen Baum zu erkennen, obwohl ich im Wald stehe.

Ich frage mich, ob es je wieder anders wird?

 

Dann treffe ich eine Entscheidung,

manchmal auch mehrmals hintereinander:

 

Ich atme erstmal tief durch!

Was soll schon passieren?

Immerhin atme ich noch.

Ich konzentriere mich auf mein Herz, darauf, es bewusst zu öffnen.

Manchmal sträubt es sich.

Lieber will es verschlossen bleiben, aus Angst.

 

Wovor fürchtet es sich denn?

Vor mir?

Hab ich es nicht gut behandelt?

Vor dem Leben?

Es ging doch bisher alles gut!

 

Ich verbinde mich erneut mit meinem Herzen und gebe ihm Zeit.

Irgendwann bemerke ich, dass es in meiner Brust wärmer wird,

weiter,

freier.

Ich genieße dieses Gefühl und lass` es sich in meinem Körper ausbreiten-

bis zu den Fußsohlen.

Ich nehme meinen eigenen Klang wahr.

 

Ich verweile in diesem Zustand.

Am liebsten für immer.

 

Und dann trau` ich mich wieder,

den nächsten Schritt zu gehen

und laufe los.

 

 

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